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Die Ausgabe der Frauenzeitschrift «mehr wert als Perlen» vom Februar 2026.
»Ein Gebet von David. Neige, HERR, dein Ohr! Erhöre mich, denn ich bin elend und arm! […] Denn du, Herr, bist gut und vergibst gern; und du bist reich an Gnade für alle, die dich anrufen. Vernimm, o Herr, mein Gebet, und achte auf die Stimme meines Flehens! Am Tag meiner Not rufe ich dich an, denn du erhörst mich.« – Psalm 86,1.5-7
Das ist doch wirklich schön und zugleich für uns alle ermutigend, wie David in seiner Not (»denn ich bin elend und arm!«) an seinem HERRN festhält und durch seine von Gott gewirkte und empfangene Erkenntnis des HERRN (»du, Herr, bist gut und vergibst gern; und du bist reich an Gnade für alle, die dich anrufen«) dann schließlich betet: »Vernimm, o Herr, mein Gebet, und achte auf die Stimme meines Flehens!« Nun könnte man hier meinen, David befehle seinem Gott etwas (»Vernimm!«; »achte!«) – doch wenn wir weiter lesen, sagt David: »Am Tag meiner Not rufe ich dich an, denn du erhörst mich.«
David hat in seinem Leben gelernt, dass Gott Gebete, die nach Seinem Willen und nach Seiner Zeit sind, erhört – und David hat auch bereits gelernt, auf seinen HERRN zu vertrauen: »Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen. Halte dich nicht selbst für weise; fürchte den Herrn und weiche vom Bösen!« (Sprüche 3,5-7).
Wir könnten uns an dieser Stelle Leute vorstellen, die nun sagen könnten: »Ja, aber David hat doch …!« Und dabei denken sie an den Ehebruch mit Bathseba und an den Auftragsmord an ihrem Ehemann Uria. Ohne die Tatsache dieser schweren und in Tat ausgeführten Sünden in Davids Leben in irgendeiner Weise zu verharmlosen – denn das dürfen und wollen wir nicht –, ist es Gott selbst, welcher folgendes Zeugnis von David gibt: »Ich habe David gefunden, den Sohn des Isai, einen Mann nach meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird« (Apostelgeschichte 13,22). Sicherlich ist es in diesem Zusammenhang sehr wichtig und auch für uns heute bedeutungsvoll, Psalm 32 und Psalm 51 einzubeziehen, wo wir David finden, wie er aufrichtig vor seinem HERRN Buße tut.
Wenn wir in dieser Ausgabe zusammen mit den Lesern über die Kraft Gottes, die Kraft des Gebets und über Gebets-Erhörungen nachdenken möchten, dann können wir am Beispiel von David sehen, dass er sowohl Bittgebete, Dankgebete als auch Bußgebete in seinem Leben als Gläubiger kannte und praktizierte.
»Da sprach er zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden […].« – Daniel 10,12
Ein Engel spricht zu Daniel und richtet ihm aus, dass seine Worte erhört worden sind. Dies ist wiederum – wie oben bei David – ermutigend, jedoch zugleich für uns alle herausfordernd, da hier doch ausdrücklich die Herzenshaltung angesprochen wird: »Denn von dem ersten Tag an, da du dein Herz darauf gerichtet hast, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen …« Und da dürfen wir außerordentlich dankbar sein, dass wir einen treuen Gott und Vater haben dürfen, der Seine Kinder (die an Seinen Sohn Jesus Christus Gläubigen) nach Seinen Gedanken und Seinem Wort erzieht, umgestaltet und leitet.
»Erforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich es meine; und sieh, ob ich auf bösem Weg bin [w. auf einem Weg des Schmerzes (d. h. auf einem sündigen Weg, der Schmerzen als Folge mit sich bringen wird). Schlachter übersetzte: ob ich einen Weg wandle, der dich betrübt.], und leite mich auf dem ewigen Weg!« – Psalm 139,23-24
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